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Grillfleisch marinieren – So wird Fleisch zart und lecker

vgwortMariniertes Fleisch macht einen Grillabend mit Freunden oder der Familie zu einem ganz besonderen Genuss. Wer sein Fleisch selbst mariniert, kann auf beste Zutaten nach persönlichem Geschmack setzen. Das Beste ist zudem, dass Grillfleisch marinieren mit den folgenden Tipps und Tricks ganz einfach ist!

Grundlegendes zum Grillfleisch marinieren

Wer selbst mariniert, hat Kontrolle über die Zutaten und die Qualität des Fleisches. Gekauftes, mariniertes Fleisch ist oftmals von minderwertiger Qualität. Mit der stark zuckerhaltiger Marinade verschleiert die Hersteller weniger gute Qualität. Grundsätzlich gilt, dass das Fleisch vollständig mit der Marinade bedeckt und luftdicht verschlossen sein muss.

Dies gelingt am einfachsten mit einem Gefrierbeutel oder einem Vakuumbehälter. Das marinierte Fleisch sollte während der Marinierzeit grundsätzlich im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach der Hälfte der angegebenen Zeit, wendet man das Mariniergut, damit sich die Marinade gleichmäßig verteilt.

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Die Marinierdauer ist wichtig

Wie lange man Grillfleisch marinieren muss, ist von der Art, Menge und Marinade ab. Als Grundregel gilt: Je länger mariniert wird, desto mehr Geschmack hat das marinierte Grillfleisch. Ein Steak sollte also mindestens drei bis fünf Stunden mariniert werden, während die Marinierzeit bei Fisch und Geflügel auch kürzer sein darf.

Wie lange man Grillfleisch marinieren muss, ist von der Art, Menge und Marinade ab.

Die Marinierzeit darf aber auch bis zu 18 Stunden betragen. Das Fleisch kann also schon am Vortag mariniert und über Nacht im Kühlschrank gelassen werden. Länger als 24 Stunden sollte die Marinierzeit in der Regel jedoch nicht betragen. Etwa eine Stunde vor dem eigentlichen Grillen sollte das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen werden.

Dadurch ist der Temperaturunterschied zum Garen nicht allzu hoch und man vermeidet, dass das Fleisch zäh und trocken wird. Vor dem Grillen ist es am besten, übermäßige Marinade abzutupfen, damit nicht zu viel Fett ins Feuer tropft und die daraus entstehenden Flammen das Fleisch verbrennen.

grillfleisch marinieren

Das Marinieren von Grillfleisch benötigt Geduld und Zeit, zahlt sich aber immer mit dem Geschmack aus!

Grillfleisch marinieren ist auch bei einer spontanen Grillparty möglich

Natürlich kann es auch mal passieren, dass Freunde unangemeldet zum Grillabend erscheinen. Wenn es also schnell gehen soll, kann man trotzdem noch Grillfleisch marinieren. Dazu schneidet man die Fleischstücke einfach kleiner bzw. dünner. Dadurch haben Sie mehr Flächen, die den Geschmack der Marinade aufnehmen können. Bei kleineren Stücken wird dann natürlich auch die Grillzeit entsprechend reduziert.

Die besten Marinaden für Geflügel und Fisch

Da Geflügel naturgemäß etwas trockener ist als andere Fleischsorten, bieten  sich an Öl-Marinaden an. Letztere können mit Kräutern und anderen Gewürzen verfeinert werden. Zum Grillfleisch marinieren kann Pflanzenöl mit einem Spritzer Zitronensaft oder Balsamico vermischt werden.

Der Mischung werden dann getrocknete oder frische Kräuter und Gewürze wie Paprikapulver, Pfeffer, Knoblauchpulver und ähnliches hinzu gegeben. Das Öl sorgt dafür, dass das Grillgut nicht allzu schnell austrocknet.

Für Geflügel eignen sich süße Marinaden mit Zucker, Honig, Ahornsirup oder Sojasoße.

Bei Geflügel eignen sich auch süße Marinaden mit Zucker, Honig, Ahornsirup oder Sojasoße. Außerdem kann man Fruchtsäfte wie Ananas-, Mango- oder Apfelsaft zur Marinade geben.

Die leckersten Marinaden für Schweinefleisch und Rindfleisch

Saure Marinaden eignen sich besonders zum Grillfleisch marinieren, wie Schwein und Rind. Die Grundlage hierzu ist ebenfalls Öl, das mit Zitronensaft, Apfelessig oder Balsamico gemischt wird. Die Säure sorgt dafür, dass das Eiweiß im Fleisch schneller gerinnt und es dadurch zarter wird.

Auch bei sauren Marinaden können Kräuter und Gewürze beigemengt werden. Eine besondere Variante ist die Biermarinade, die zusätzlichen Geschmack ins Fleisch bringt und vor allem deftiges Schweinefleisch zu einem wahren Genuss macht.

marinieren von fleisch

Neben Hühnchen, Schwein- und Rindfleisch, sind Lamm und Wild auch ideal zum Marinieren.

Cremige Grillfleisch Marinaden für Lamm und Wild

Cremige Marinaden werden aus Joghurt und Buttermilch mit anderen Saucen wie Senf, Ketchug oder Tahini gemischt. Die enthaltenen Milchsäurebakterien sorgen dafür, dass das Fleisch weicher wird und mildern den starken Eigengeschmack von Lamm oder Wild ab. Diese Marinaden werden vor dem Grillfleisch marinieren natürlich ebenfalls mit Kräutern und Gewürzen verfeinert.

Vorsicht bei Ölen und Salz

Zum Marinieren verwendet man ein bratfähiges Öl, dass den hohen Grilltemperaturen standhält. Dazu eigenen sich Sonnenblumenöl, Sesamöl, Rapsöl oder Erdnussöl am besten. Im Fall von Olivenöl setzt man lediglich raffiniertes Olivenöl ein, da dies einen höheren Rauchpunkt als kaltgepresstes oder natives Olivenöl hat.

Für die Marinade sollte Öl mit hohem Rauchpunkt eingesetzt werden.

Auch Salt sollte sparsam in Marinaden verwendet werden, denn es kann die Feuchtigkeit aus den anderen Zutaten ziehen und diese trocken machen. Deshalb ist es in der Regel besser, das Fleisch erst nach dem Grillen zu salzen.

Fazit: Grillfleisch marinieren leicht gemacht

Beim Grillfleisch marinieren sind den eigenen Ideen keine Grenzen gesetzt. Es lohnt sich zu experimentieren, denn es bieten sich die unterschiedlichsten Kombinationen und Geschmacksrichtungen an. Und wer ein paar einfache Tipps befolgt, kann im Grunde nichts falsch machen. Dem Grillgenuss steht also nichts mehr im Wege!

Bildquelle:

  • https://pixabay.com/de/photos/h%c3%a4hnchen-grill-grillen-marinade-4493690/
  • https://pixabay.com/de/photos/fleisch-roh-schmackhaft-1675015/
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Letzte Aktualisierung am 5.12.2022 um 12:13 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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