Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Keramikgrill Test 2019. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Keramikgrills. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten, zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen, die wir im Netz gefunden haben.

Unser Ziel ist es, Dir die Kaufentscheidung zu erleichtern und Dir zu helfen, den für Dich am besten geeigneten Keramikgrill zu finden.

Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, den richtigen Keramikgrill zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Keramikgrill können dank der wärmespeichernden Außenhülle unheimlich hohe Temperaturen erreicht werden. Aber selbst Temperaturen zum langsamen, indirekten Grillen sind mit einem Keramikgrill möglich.
  • Keramikgrills gibt es in verschiedenen Bauarten. Neben der herkömmlichen Ausführung, gibt es auch solche die in einem Tisch eingelassen sind. Des Weiteren gibt es auch Keramikgrills die mit Gas betrieben werden.
  • Neben dem direkten und indirekten Grillen beherrscht ein Keramikgrill viele weitere Grilltechniken. Man kann man ihm sogar Backen, Kochen und Räuchern.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Keramikgrills

Platz 1: AsVIVA Keramik Tischgrill Redneck

RedNeck Keramik Tischgrill Kamado 14' Pro |...
2 Bewertungen
RedNeck Keramik Tischgrill Kamado 14" Pro |...
  • Professioneller Keramik Holzkohle-Tischgrill ideal für das Grillen, Backen,...
  • Eigenschaften: 30cm Grillfläche | Temperaturbereich von 0 - 400 °C | 2cm...

Der AsVIVA Keramikgrill Redneck ist als Tischgrill mit einer Grillfläche von 30 cm gebaut. Seine Höhe inklusive des Gestells beträgt 61 cm, bei einem Gewicht von 27 Kilogramm. Das Volumen beträgt 14 Liter. Zum Befeuern des AsVIVA Keramikgrills Redneck kann Holzkohle, Briketts oder Holz eingesetzt werden.

Laut Hersteller sind die Außenwände des Keramikgrill 2 cm stark. Diese in Verbindung mit den verbauten Spezial Dichtungen sorgen dafür, dass Temperaturen von 400 Grad Celsius erreicht werden können. Dank der möglichen Steuerung des Luftstroms über den Lüftungsschieber, können aber auch niedrige Temperatur gehalten werden. Die Reinigung erfolgt wie bei allen Keramikgrills durch Pyrolyse bei hohen Temperaturen. Im Lieferumfang ist zudem eine Abdeckhaube mit enthalten.

So sind die Kundenbewertungen

Zum Zeitpunkt der Redaktion dieses Artikels waren die Amazon Rezensionen zu 100 Prozent positiver Art. Die Kunden sind zufrieden mit dem AsVIVA Keramikgrill Redneck. Ein Kunde meint, er würde den Küchenherd ersetzen. Das Grillen, Kochen, Schmoren und Braten würde wunderbar gelingen.

FAQ
Ist ein Deflektor (Stein/Platte) zum Entkoppeln für indirektes Grillen im Lieferumfang enthalten?

Nein.

Wo befindet sich das „Smoker-Chips Fach“?

Es gibt keines.

Platz 2: Rosenstein & Söhne Keramikgrill 2 in 1

Angebot
Rosenstein & Söhne Keramikgrill:...
8 Bewertungen
Rosenstein & Söhne Keramikgrill:...
  • Lüftung an der Unter- und Oberseite • Hochwertiger Schamott • Extrastabiler...
  • Keramik-Kugelgrill im Kamado-Stil zum Grillen und Garen • Integriertes...

Der Rosenstein & Söhne Keramikgrill 2 in 1 ist als kompakte Ausführung gebaut. Der Kamadogrill besitzt eine kugelige Form und ist zum Grillen, Garen und Räuchern gedacht. Dank seiner Maße von 34 x 58 cm nimmt er nicht viel Platz zum Aufstellen in Anspruch. Auf dem 27 cm Grillrost können einige Steaks gleichzeitig aufgelegt und gegrillt werden. Das Gewicht liegt bei knappen 20 Kilogramm. Als Material hat Rosenstein & Söhne dem Grillgerät hochwertigen Schamott gespendet. An der Ober- und Unterseite befinden sich jeweils Lüftungsschlitze für die Temperaturregelung. Mit dem im Deckel integrierten Thermometer hast du immer die Temperatur unter Kontrolle. Der Rosenstein & Söhne Keramikgrill 2 in 1 wird inklusive Standfuß, Montagematerial und deutscher Anleitung geliefert.

So sind die Kundenbewertungen
Der Rosenstein & Söhne Keramikgrill 2 in 1 hat 100 Prozent an positiven Bewertungen erhalten. Der Aufbau würde laut Kundenmeinung sehr leicht zu bewältigen sein. Ein anderer freute sich über das tolle Preis-/Leistungsverhältnis. Die Temperatur-/Belüftungsregelung ist kinderleicht und funktioniert super. Auch die Grillergebnisse wären einwandfrei.
FAQ
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Platz 3: Kamado Joe Keramikgrill CLASSIC II

KamadoJoe Tisch Classic II Kohle-Grill Blaze Red
5 Bewertungen
KamadoJoe Tisch Classic II Kohle-Grill Blaze Red
  • Kamado Joe Keramikgrill Classic II

Beim Kamado Joe CLASSIC II handelt es sich um eine hochwertige Ausführung eines Keramikgrills. Neben dem direkten und indirekten Grillen, kann er ebenso Räuchern und langsam Rösten. Der 127 x 137 x 79 cm große Kamado Joe Keramikgrill CLASSIC II kommt auf ein Gewicht von stolzen 113 Kilogramm. Ein dickwändige Wandung ist so garantiert! Die Grillfläche aus Edelstahl besitzt einen Durchmesser von 61 cm. Der Hersteller verspricht Platz für das gleichzeitige Grillen von 10 bis 12 Filets. Zum Lieferumfang gehören neben den Seitenflächen, ebenso ein gusseiserner Rollwagen, eine Grillzange, sowie ein Ascheschieber. Im Deckel befindet sich das Ventil für die Luftzufuhr. Zwischen Deckel und Grillkörper hat Kamado Joe eine spezielle, Hochtemperatur Versiegelung verbaut. Der integrierte Aschenauszug wurde vom Hersteller sogar patentiert. Durch einfaches Ausziehen kann die Asche mühelos entleert werden.

So sind die Kundenbewertungen
Was die Bewertungen anbelangt, so konnten wir auf der deutschen Amazon Webseite leider keine finden. Allerdings wurde der Kamado Joe Keramikgrill CLASSIC II auf der amerikanischen Amazon Webseite mit 89 Prozent durchweg positiv bewertet. Die Kunden sind dort sehr zufrieden was die Verarbeitungsqualität des Grills anbelangt. Die Ergebnisse wären auch bei längerem Grillen fantastisch.

Nur 11 Prozent der abgegeben Bewertungen waren negativer Art. Bei einigen Kunden ist der Kamado Joe Keramikgrill CLASSIC II defekt angeliefert worden.

FAQ
Leider konnte keine Fragen oder Antworten zu diesem Artikel gefunden werden.

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf eines Keramikgrills achten solltest

Was ist ein Keramikgrill?

Der ursprünglich aus China stammende Keramikgrill, wird auch als Kamado Grill bezeichnet. Das Besondere am Keramikgrill ist seine flexible Einsetzbarkeit. Neben dem direkten Grillen, beherrscht auch das indirekte Grillen, sowie Räuchern und Dörren. Fleisch, Fisch oder Gemüse können über mehrere Stunden bei niedrigen Temperaturen Slow & Low gegrillt werden. Aber auch Pizzen, Brot oder Kuchen gelingen spielend einfach.

Dank des verwendeten Keramiks in der Außenschale wird die Hitze über lange Zeit sehr gut gespeichert. Selbst der Betrieb an kalten Wintertagen ist so problemlos möglich. Durch die besondere Wärmespeicherung benötigt ein Keramikgrill auch nur die Hälfte bzw ein Drittel an Holzkohle. Dadurch ist er besonders energieeffizient und umweltfreundlich.

Einen weiterer Vorteil besitzt er, was die Reinigung anbelangt. Diese übernimmt der Keramikgrill bei hohen Temperaturen von alleine. Das Keramik wird nach dem Grillen einfach freigebrannt. Nachteilig ist er das Gewicht. Im Gegensatz zu klassischen Grills, bringt ein Keramikgrill zwischen 35 und 80 Kilogramm auf die Waage. Auch vom Preisniveau sind Keramikgrills eher in der oberen Range anzutreffen. Allerdings sind diese auch so gut verarbeitet, dass sie mindestens ein Jahrzehnt dem Grillspaß dienen.

keramikgrill test

Wie ist ein Keramikgrill aufgebaut?

Von der Optik sind Keramikgrills eiförmig und sehen Kugelgrills sehr ähnlich. Allerdings sind Keramikgrills wegen des eingesetzten Tons oder Keramiks deutlich schwerer. 35 bis 80 Kilogramm sind keine Seltenheit. Sie stehen auf Füßen oder in einem stabilen Untergestell, auch Nest genannt. Ein Kamadogrill besteht zudem aus zwei Schalen. Das eigentliche Gefäß ist dabei die Außenschale. In die Außenschale wird die Innenschale platziert. Diese steht auf Füßen und verfügt am Boden über einen Grillrost. In der Innenschale befindet sich der Brennstoff, also die Holzkohle. Im unteren Teil des Gehäuses verfügt sind eingelassene Schlitze für die Luftzirkulation zu finden.

Um einen Abstand zwischen Holzkohle und Grillrost herzustellen, setzen die Hersteller einen Feuerring ein. Diese Art von Erhöhung besteht ebenso aus Keramik.An der Außenschale findet man einen Schieberegler, der auch Aschentür genannt wird. Durch eine Lüftungsöffnung unter dem Kohlerost wird ein Kamineffekt erzeugt der die genaue Regelung der Temperatur zulässt. Dieses Prinzip ist bereits von Säulengrills bekannt. Temperaturen von 70 bis 400 Grad Celsius sind somit präzise regelbar.

Um mit einem Keramikgrill direkt zu grillen, muss lediglich der Grillrost auf den Feuerring aufgelegt werden. Für das indirekte Grillen trennt man die Hitze vom Grillgut. Dazu positioniert man eine spezielle Hitzeplatte, bzw. auch Deflektorplatte auf den Rand des Feuerrings. Das Geniale an dieser Platte ist, dass diese auch aus wärmespeicherndem Material entworfen ist. Oberhalb der Hitzeplatte legt man anschließend den Grillrost auf. Zu erwähnen ist auch der besondere, gewölbte Deckel am Kamadogrill. Dort befindet sich ein eingelassenes Thermometer, um die Grilltemperatur stets zu überwachen. Des Weiteren dient ein Luftschlitz um die Hitze zu regeln.

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Holzkohlegrill Test 2019 – Vergleich der besten Holzkohlegrills

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Welche Grilltechniken bietet ein Keramikgrill?

Wie bereits zuvor erwähnt kann man mit einem Keramikgrill die komplette Bandbreite an Grilltechniken ausüben. Ein leckeres Steak gelingt mit dem Keramikgrill, wie mit jedem anderen Holzkohlegrill. Für starke Hitze muss aber zunächst die Deflektorplatte entfernt werden. Für den schnellen Einsatz ist ein Keramikgrill aber eher weniger zu gebrauchen. Zunächst benötigt es nämlich einiges an Zeit, bis er auf Temperatur kommt.

Besonders gute Ergebnisse erzielt er allerdings beim Zubereiten von Gerichten mit der indirekten Grilltechnik. Durch den aufgelegten Deflektorstein gelangt die Hitze nach außen und gart das Grillgut besonders schonend. Nach dem Einregeln der Temperatur kann ein Keramikgrill diese über längere Zeit halten. Aufgrund des angebrachten Deckels, dient der Keramikgrill aber auch zum Smoken, Dünsten, Kochen und Backen.

Mit welchem Brennstoff kann ein Keramikgrill befeuert werden?

Um einen Keramikgrill zu befeuern, benötigt man zunächst den richtigen Brennstoff. Allgemein können dafür Briketts oder klassische Holzkohle eingesetzt werden. Briketts haben den Vorteil, dass sie länger brennen. Allerdings ist dies bei einem Keramikgrill durchaus zu vernachlässigen, da er per Luftzufuhr geregelt werden kann. So kann man die glühende Kohle erlöschen und sie beim nächsten Grillen wieder verwenden.

Zum Befeuern eines Keramikgrills mit Holzkohle, sollte die Stücke eine möglichst große Körnung aufweisen. Idealerweise ist die Holzkohle aus Harthölzern hergestellt. Diese lässt sich besser handeln, was die Temperatur anbelangt. Kleinere Kohlestücke können ich zu einer kompakten Masse zu verdichten und die Luftzufuhr verstopfen.

Wie funktioniert ein Keramikgrill?

Zum Start eines Keramikgrills dürfen auf keinen Fall Brandbeschleuniger wie Spiritus eingesetzt werden. Diese würden den Geschmack des Grillguts beeinflussen. Neutrale Grillanzünder als Starthilfe sind jedoch kein Problem. Um den Keramikgrill zu befeuern, füllt man zunächst den Brennraum mit Holzkohle oder Briketts. Anschließend öffnet man die untere Luftzufuhr und legt einige Stücke Grillanzünder auf den Brennstoff. Die Grillanzünder werden bei offenem Deckel angezündet.

Nach einigen Minuten beginnt die Kohle zu glühen. Die Temperatur kann dann per Zu- und Abluftklappen reguliert werden. Empfehlungen für die richtige Grilltemperatur sind bei vielen Modellen in der Gebrauchsanweisung aufgeführt. Zum Räuchern werden beispielsweise niedrige Temperaturen von 65 bis 120 Grad Celsius empfohlen. Das Dünsten erfolgt bei etwa 100 Grad Celsius. Die Luftklappen sind dabei vollständig geschlossen. Mittlere Temperatur von 160 bis 180 Grad Celsius erzielt man am besten bei halb geöffneter Belüftung. So können Burger, Geflügel und größere Fleischstücke schonend gegrillt werden. Für das direkte Grillen beispielsweise von Steaks öffnet man sowohl die Zu- als auch die Abluftklappen. So werden problemlos Temperaturen von 250 Grad Celsius und mehr erreicht.

Zum Räuchern gibt es bei einem Keramikgrill zwei Möglichkeiten. Vor dem Befeuern kann man das Räucherholz direkt mit der Kohle zusammen in die Feuerschale legen. Als zweite Möglichkeit kann man das Räucherholz auch während des Betriebes in die glühende Kohle legen. Hier ist allerdings vorsicht angebracht, da zu diesem Zeitpunkt der Grill bereits heiß ist. Darüber wird der Deflektorstein, sowie der Grillrost mit dem Räuchergut platziert. Um mit einem Kamado-Grill zu backen, wird ein Pizzastein benötigt. Dieser wird direkt auf die Deflektorplatte aufgelegt.

Wo kann man einen Keramikgrill kaufen?

Keramikgrills sind nicht so weit verbreitet wie herkömmliche Holzkohlegrills. In einigen gut sortierten Fachgeschäften kannst Du aber trotzdem Keramikgrills verschiedener Hersteller finden. Neben einer persönlichen Beratung kannst du das Gerät ebenso abtasten.

Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit raten wir Dir eher zu einem Kauf im Internet. Da du bereits auf unsere Ratgeberseite gestoßen bist, möchtest du mehr über Keramikgrills erfahren. All unsere vorgestellten Produkte enthalten einen Link der dich auf Amazon weiterleitet. Dort erhälst du weitere Informationen und kannst auf Wunsch einen passenden Keramikgrill bestellen. Dabei sparst du nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch bares Geld. Im Onlinehandel werden nämlich viele Artikel günstiger angeboten.

Was kostet ein Keramikgrill im Einkauf?

Die Preise von Keramikgrills unterscheiden sich erheblich je nach Modell, Ausstattung, Verarbeitung und Materialstärke. Einfache klassische Keramikgrills können bereits für 150 Euro bis 200 Euro erworben werden. Größere Modelle, sowie weiteres Zubehör lassen den Anschaffungspreis schnell nach oben springen. Teuerste Ausführungen haben Grillroste von über 70 cm und bringen mehr als 200 Kilogramm auf die Waage. Auf Amazon lassen sich solche Highend Keramikgrills für einen Betrag von über 6000 Euro finden. Bei solch einem Preis, braucht man sich garantiert keine Sorgen über die Verarbeitungsqualität zu machen.

Die Preise für eingelassene Keramikgrills im Tisch bewegen sich im Bereich von 700 bis etwa 2000 Euro. Des Weiteren gibt es noch Gas Keramikgrills für die einen mittleren vierstelligen Betrag berappen muss.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welcher der vorgestellten Keramikgrills passt am besten zu Dir?

In unserem Ratgeber stellen wir drei verschiedenen Keramikgrill Arten vor. Diese sind:

  • Klassischer Keramikgrill
  • Keramikgrill zum Einsetzen in einen Tisch
  • Gas-Keramikgrill

Im Folgenden berichten wir über die Unterschiede, sowie Vorteile und Nachteile der einzelnen Ausführungen. Somit fällt es dir garantiert einfacher, dich für das richtige Modell zu entscheiden.

Was ist das Besondere an einem klassischen Keramikgrill und welches sind seine Vorteile- und Nachteile?

Der klassische Keramikgrill ist die am häufigsten eingesetzte Variante. Aufgrund dieser Tatsache ist auch das Angebot solcher am größten. Optisch sehen sie wie herkömmliche Kugelgrills aus, unterscheiden allerdings im verbauten Material. Neben verschiedenen Größen und Designs, gibt es auch deutliche Unterschiede in der Preiskategorie.

Außerdem werden viele der klassischen Keramikgrills ohne jegliche Ablageflächen gebaut. Um Grillwerkzeug oder Zubehör abzulegen, benötigst Du also einen weiteren Tisch. Das hohe Gewicht schränkt zudem die Mobilität stark ein. Nach dem Keramikgrill einmal aufgebaut an seinem Platz steht, wird er meist nicht mehr umgestellt.

Vorteile:

  • speichert Hitze über lange Zeit
  • präzise Temperaturreglung möglich
  • geeignet zum Grillen, Räuchern, Schmoren und Backen
  • hohe Qualität, lange Lebensdauer
  • auch für den Winterbetrieb geeignet

Nachteile:

  • keine oder sehr eingeschränkte Mobilität
  • keine Ablageflächen

Was ist das Besondere an einem Keramikgrill zum Einsetzen in einen Tisch und welches sind seine Vorteile- und Nachteile?

Der Aufbau des eigentlichen Keramikgrills ist ähnlich dem, des klassischen Modells. Allerdings besteht dennoch ein deutlicher Unterschied: Bei dieser Ausführung wird der Keramikgrill, in einen dafür vorgesehenen Tisch, eingelassen. Aufgrund des hohen Gewichtes, muss der Tisch einiges an Gewicht aushalten. Sehr praktisch ist die dadurch ermöglichte Ablagefläche. Somit hast du Grillwerkzeug oder Grillgut immer direkt zur Hand.

Vorteile:

  • Ablageflächen vorhanden
  • präzise Temperaturreglung möglich
  • hohe Qualität, dadurch lange Lebensdauer
  • speichert Hitze über lange Zeit

Nachteile:

  • Anschaffungspreis
  • benötigt Stellplatz
  • Mobilität sehr eingeschränkt

Was ist das Besondere an einem Gas-Keramikgrill und welches sind seine Vorteile- und Nachteile?

Wie man wegen des Namens bereits vermuten kann, wird ein Gas-Keramikgrill mit Gas betrieben. Das Angebot an Gas-Keramikgrills auf dem Markt ist noch sehr überschaubar. Dies liegt zum Teil auch an den hohen Preis. Vom Aufbau her unterscheiden sie sich etwas vom klassischen Keramikgrill. So sind beispielsweise keine Lüftungsklappen vorhanden. Ebenso werden sie häufig als Hybrid Grill gebaut, soll heißen sie können mit Gas oder Holzkohle betrieben werden.

Vorteile:

  • schnelles Aufheizen durch Gas
  • keine Rauchentwicklung
  • oftmals als Hybrid-Grill gebaut (Gas und Holzkohle)
  • konstante Temperaturen möglich

Nachteile:

  • benötigt viel Platz
  • kostspielig in der Anschaffung
  • oftmals nur der Deckel aus Keramik
  • wenig Auswahl vorhanden

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Keramikgrills miteinander vergleichen?

Damit du den passenden Keramikgrill findest, möchten wir dir die wichtigsten Kaufkriterien aufführen. Dies wird dir beim Keramikgrill Kauf behilflich sein.

  • Wandstärke
  • Verarbeitung
  • Maße und Gewicht
  • Grillfläche
  • Ablagemöglichkeiten
  • weitere Extras

Wandstärke

Die Wandstärke des Keramikgrills wird von den Herstellern üblicherweise in Zentimetern angegeben. Je stärker diese, umso besser und länger kann der Grill die Temperatur halten. Für eine lange Wärmespeicherung empfehlen wir Keramikwände ab 2 cm. Hersteller wie Kamado Joe, Monolith oder Big Green bauen Keramikgrills mit dicken Wänden und in sehr hochwertiger Qualität.

Verarbeitung

Auch die Verarbeitung spielt eine essentielle Rolle beim Kauf eines Keramikgrills. Neben der Wandstärke ist die Verarbeitung ein Merkmal dafür, wie lange der Keramikgrill die Wärme speichern kann. Eine Filzdichtung am Übergang zum Deckel und an den Scharnieren hilft die Temperatur besser zu speichern. Vor dem Kauf deines Wunschmodells solltest du ebenso einen Blick auf das Gestell werfen. Ist zur Fertigung dessen Edelstahl verwendet worden, deutet dies auf Robustheit und Langlebigkeit hin.

Maße und Gewicht

Vor dem Keramikgrill Kauf solltest du sicherstellen, dass du genügend Stellfläche zur Verfügung hast. Je größer der Grill, desto mehr Platz benötigt er, logisch! Die Größe hängt in erster Linie von der Ausführung ab. Während klassische Keramikgrills kompakt gebaut sind, benötigen Ausführungen, die in einen Tisch eingelassen sind, deutlich mehr Platz. Einige Modelle verfügen zudem über klappbare Arbeitsflächen.

Mit steigender Grillfläche, steigen allerdings auch die Außenmaße. Das Gewicht eines Keramikgrills pendelt sich zwischen 35 und 120 Kilogramm ein. Ausschlaggebend ist dabei vor allem die Materialstärke, die das Gewicht schnell ansteigen lässt. Wegen der eingeschränkten Mobilität solltest du vorher genau überlegen, wo der Keramikgrill aufgestellt werden soll.

Grillfläche

Der Durchmesser des Grills bestimmt ebenso die verwendbare Grillfläche. Wer häufig in großer Runde grillen möchte, sollte dementsprechend nach einer großen Grillfläche Ausschau halten. Kleinste Ausführungen verfügen über etwa 25 bis 30 Zentimetern an Grillfläche. Große Modelle dagegen bieten bis zu 75 Zentimetern an Grillfläche.

Ablagemöglichkeiten

Angebrachte Ablageflächen bieten die praktische Möglichkeit Grillzubehör oder Grillgut zwischenzulagern. Dadurch wird ein ständiges Hin- und Herlaufen vermieden. Die Ablageflächen sind meist aus Holz bzw. Bambus gefertigt. Bambus gilt als sehr pflegeleicht und nachhaltig, was die Reinigung vereinfacht.

Bei vielen Keramikgrills lassen sie sich zudem nach unten klappen, um Platz beim Einlagern zu sparen. Einfache Keramikgrills werden dagegen ohne Ablagemöglichkeiten ausgeliefert. Keramikgrills die in einen Tisch eingesetzt sind bieten dagegen große Ablageflächen, lassen sich aber logischerweise nicht einklappen.

Weitere Extras

Beim Kauf eines Kamado-Grills solltest du gleich auf das richtige Zubehör achten. Viele Modelle werden mit Grillzangen, Grillrosten oder Aschehaken ausgeliefert. Hersteller wie Kamado Chef, Fireking oder Monolith legen Pizzasteine, bzw. Deflektorsteine bei, um direkt loslegen zu können. Als praktisch erweist sich auch ein Rollgestell oder eine passende Abdeckhaube, die aber separat erworben werden müssen.

Auch wenn Keramik als äußerst robust gilt, können Scharniere oder Befestigungen in der kalten Winterzeit das Rosten anfangen. Bei einigen Modellen ist diese sogar bereits im Lieferumfang enthalten. Hilfreich sind auch Grill-Kochbücher die sich speziell dem Grillen mit einem Keramikgrill widmen.

Wissenswertes über Keramikgrills – Expertenmeinungen und Rechtliches

Wie reinigt man einen Keramikgrill?

Auch nach der längsten Grillfeier, muss der Keramikgrill irgendwann gereinigt werden. Doch keine Sorge, die Reinigung geht bei einem Keramikgrill einfach vonstatten. Dazu heizt man ihn einfach auf hohe Temperaturen von 400 Grad Celsius auf. Dieser Vorgang wird auch Pyrolyse genannt. Wir empfehlen dabei das Tragen von feuerfesten Handschuhen, um schlimme Verbrennungen zu vermeiden. Die meisten Rückstände wie Fette, Fleischsäfte, Saucenreste oder Rußpartikel verbrennen einfach zu Asche. Aufgrund der offenporigen Keramik ist diese Art von Reinigung am besten geeignet.

Nach dem Aufheizen entnimmt man den Grillrost und kann ihn einfach abbürsten. Vom Einsatz von Wasser oder Reinigungsmittel wird abgeraten, da diese vom Material absorbiert werden können. Schließlich soll das Steak später nicht nach Spülmittel schmecken.

Keramikgrill oder Kugelgrill – Welches sind die Unterschiede?

Auch wenn sich ein Keramikgrill von der Optik einem Kugelgrill ähnelt, gibt es doch bedeutende Unterschiede. Besonders was den Anschaffungspreis anbelangt, gibt es große Differenzen. Kugelgrills sind zum Beispiel deutlich günstiger als Keramikgrills. Dies liegt vor allem am verwendeten Material, welches eine ausgezeichnete Wärmekapazität aufweist. Dadurch können die Temperaturen über Stunden hinweg konstant gehalten werden. Ein Kugelgrill dagegen hat mit Schwankungen zu kämpfen.Die hochwertige Verarbeitung sorgt zudem für eine hohe Lebensdauer, 10 Jahre und mehr sind für einen Keramikgrill keine Ausnahme. Hier bieten wir nochmal einen Überblick über die wichtigsten Unterschiede zwischen einem Keramikgrill und einem Kugelgrill.

 KeramikgrillKugelgrill
Vorteilesehr gute Wärmekapazität durch Keramikverkleidung
hält die gleiche Temperatur über Stunden hinweg
sehr hohe Lebensdauer, 10 Jahre und mehr
geringer Verbrauch an Holzkohle
günstig in der Anschaffung
große Auswahl am Markt
heizt schnell auf
leichtes Gewicht
Nachteilekostspielig in der Anschaffung
lange Aufheizzeit
hohes Gewicht, dadurch eingeschränkte Mobilität
Temperaturschwankungen
höherer Kohleverbrauch

Die Geschichte des Kamado-Grills

Die ursprünglich aus China stammenden Kamadogrills haben sich schnell über Asien vor allem nach Japan ausgebreitet. Dort wurde der Vorgänger des heutigen Kamado-Grills entwickelt.

Die ersten archäologischen Fundstücke, wie Töpfe und Kochschalen wurden in China entdeckt und sind schätzungsweise 3000 Jahre alt. Damals bestanden sie aus Ton oder Lehm und wurden in runder Ausführung gefertigt. Im Wandel der Zeit jedoch wurden die Materialien durch hitzebeständige Keramik ersetzt. Der Vorgänger des heutigen Kamado-Grills wurde in Japan entwickelt. Dieser wurde mit dem japanische Wort Mushikamado bezeichnet, welches für einen holzkohlebefeuerten Keramikbehälter steht. Dabei handelte es sich um einen runden Keramiktopf mit Deckel. Als Brennstoff wurde damals Holz oder holzkohle eingesetzt. Die Hitzeregulierung erfolgte damals, wie auch heute über verbaute Lüftungsschieber. In der Vergangenheit diente der Mushikamado besonders für die Zubereitung von Reis.

Nach dem zweiten Weltkrieg gelang der Kamado-Grill durch in Japan stationierte US-Soldaten in die westliche Welt. Die amerikanische Soldaten waren von den schmackhaften Gerichten angetan und brachten die Idee des charakteristischen Tontopfes in ihr Land. Dort wurde der Kamado-Grill über die Jahre hinweg weiterentwickelt und auch nach Deutschland importiert. Heute ist er vor allem bei eingefleischten Grillern weltweit beliebt.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

[1] https://www.aufgetischt.net/ratgeber/big-green-egg-starter-guide/

[2] https://www.kabeleins.de/tv/abenteuer-leben/essen-trinken/grillen-bbq/tipps/fuer-echte-grill-champions-keramikgrill-alles-ueber-den-luxus-brutzler-050045

[3] https://bbqpit.de/kamado-joe-keramikgrill/

[4] https://sizzlebrothers.de/der-keramikgrill-kaufberatung/

[5] https://tobiasgrillt.de/2018/02/11/die-perfekten-spare-ribs-vom-keramik-grill/

5.0
01

Veröffentlicht von Tom Bischoff

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