Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Smoker Test 2019. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Smoker. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten, zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen, die wir im Netz gefunden haben.

Unser Ziel ist es, Dir die Kaufentscheidung zu erleichtern und Dir zu helfen, den für Dich am besten geeigneten Smoker zu finden.

Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, den richtigen Smoker zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

  • Smoker-Grills gibt es in vielen verschiedenen Ausführung. Der am weitesten verbreitete ist der Barrel-Smoker. Daneben kann man zwischen Reverseflow-Smoker, Water- Smoker, Pellet-Smoker oder Digital-Smoker wählen.
  • Auf einem Smoker kann man Grillgut langsam, durch umströmende indirekte Hitze zubereiten. Durch den Einsatz von verschiedenen Holzarten und Räucherchips erhält man ein besonders aromatisches Grillergebnis.
  • Neben dem richtigen Smoker-Typ spielt auch die Größe eine entscheidende Rolle. Die Grillfläche ist besonders wichtig, wenn viele Personen auf einmal versorgt werden sollen.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Smoker

Platz 1: El Fuego Smoker Dakota

Angebot
El Fuego Holzkohlegrill/Smoker Dakota, Schwarz,...
367 Bewertungen
El Fuego Holzkohlegrill/Smoker Dakota, Schwarz,...
  • BBQ auf die amerikanische Art
  • separate Feuerkammer

Der El Fuego Dakota ist ein beliebter Smoker im Einsteigerbereich. Neben einer guten Grundausstattung bietet er ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Besonders wenn der Preis ein wichtiges Kriterium ist, solltest Du dich für diesen Smoker entscheiden.

Einschätzung der Redaktion

Material, Maße und Gewicht

Der El Fuego Dakota wurde aus pulverbeschichtetem Stahl hergestellt. Auch wenn seine Materialstärke nur 1,2 mm beträgt, ist seine Verarbeitung doch gut gelungen. Seine Maße betragen 122 x 132,5 x 66 cm, bei einem Gewicht von 32 Kilogramm. Dank des Unterbaus mit Rädern, lässt sich der Smoker trotzdem leicht verschieben. Auf der Vorderseite hat der Hersteller eine Ablagefläche angebracht. So hat man während des Smokens genügend Platz um Zubehör abzulegen.

Grillfläche und Aufteilung der Roste

Dank der Grillfläche von 66 x 41 cm dient der Smoker auch für größere Grillfeiern. Etwa 10 bis 12 Personen können gleichzeitig versorgt werden. Allerdings hängt dies natürlich davon ab, welches Grillgut aufgelegt wird. Neben der Grillfläche oberhalb der Garkammer, befindet sich eine weitere Fläche darüber, der Warmhalterost.

Fertig gegrilltes Fleisch findet dort seinen Platz. Die Grillroste sind übrigens aus emailliertem Stahl, der Warmhalterost aus verchromten Stahl. Des Weiteren besteht die Möglichkeit über direkter Hitze auf dem Grillrost der Side-Fire-Box zu grillen. Leider konnten wir keine Angabe zur Größe finden, allerdings ist sie deutlich kleiner als die Fläche der Garkammer.

Aufbau

Der Aufbau des El Fuego Smoker Dakota sollte auch von einem Laien problemlos machbar sein. Dank der beigelegten Anleitung steht der Smoker in 1 bis 2 Stunden. Vom Typ her handelt es sich vom El Fuego Dakota um einen Barrel-Smoker. Er besitzt neben der Garkammer mit regulierbaren Kamin, also auch eine auf der linken Seite angebrachten Side-Fire-Box. Der gesamte Smoker steht auf einem Gestell mit Stahlrädern.

Als Ablagen dienen die Fläche vor der Garkammer, sowie das Gitter unterhalb. Der Hersteller hat die außerdem die Griffe zum Öffnen der Feuerbox und der Garkammer mit Holz versehen. Dies reduziert das Verbrennungsrisiko und passt zudem optisch sehr gut in das Gesamtbild des El Fuego Dakota Smoker. Im Deckel der Garkammer ist zudem ein Thermometer eingelassen. So kannst hast du während des Smokens stets die Temperatur im Auge.

So sind die Kundenbewertungen
Der Großteil der Kunden ist ebenso sehr zufrieden mit dem El Fuego Smoker Dakota. Dies lässt sich vor allem an den 92 Prozent positiven Bewertungen auf Amazon feststellen.  Viele freuen sich über das ausgezeichnete Preis-/Leistungsverhältnis. Außerdem wäre der Aufbau dank beiliegender Anleitung sehr schnell zu bewältigen. Der Barrel-Smoker eignet sich vor allem für alle, die in die Welt des BBQ Smoken eintauchen wollen, merkte ein Kunde an. Zudem hätte er einen festen Stand.

Nur 8 Prozent der abgegebenen Bewertungen waren negativer Art. Wenige Kunden bemängelten die Dichtheit des Smokers. An einigen Stellen würde Rauch entweichen. Bei einem anderen waren einige Bauteile verzogen. Ebenso beschwerten sich Kunden über den bereits nach kurzer Zeit entstandenen Rost.

FAQ
Ist es umständlich die Restasche aus der größten Kammer zu entfernen?

Nein, man kann die Restasche mit einem kleinen Besen und einer Schaufel auskehren.

Für was verwendet man den schwarz lackierten, gebogenen Draht?

Der Draht ist zum Aufhängen der (nicht mitgelieferten) Fettwanne und wird im unteren Bereich durch das Loch eingehängt.

Ist der Grillrost höhenverstellbar?

Nein, leider lässt sich der Grillrost nicht in der Höhe verstellen.

Ist der Kohlerost oder der Grillrost in der Haupt-Brennkammer höhenverstellbar?

Der Kohlerost ist höhenverstellbar in 3 Stufen.

Platz 2: DRULINE 90kg Profi Smoker

DRULINE 90kg Profi Smoker BBQ Grill Grillwagen...
5 Bewertungen
DRULINE 90kg Profi Smoker BBQ Grill Grillwagen...
  • Kein dünnes Blech - 3,5mm Materialstärke
  • Kaltgewalzter Stahl - hitzebeständig lackiert

Der Profi Smoker des Herstellers Druline ist ein hochwertig verarbeitetes Gerät für lange Grillnachmittage. Mit dem Barrel-Smoker aus der mittleren Preiskategorie kann man neben Smoken ebenso direkt Grillen.

Einschätzung der Redaktion

Material, Maße und Gewicht

Ein stabiler Smoker bringt auch einiges an Gewicht auf die Waage. So wiegt der Druline Smoker schlappe 90 Kilogramm. Als Material wurde bei den beiden Brennkammern kaltgewalzter Stahl mit einer Materialstärke von 3,5 mm eingesetzt. Die Stärke der Anbauteile liegt zwischen 1 und 1,5 mm.

Ebenso hat der Hersteller das Gehäuse mit einer hitzebeständigen Lackierung versehen. Seine Gesamtgröße beträgt ca. 140 x 118 x 70 cm (B x H x T). Um den mächtigen Smoker verschieben zu können, verfügt er über zwei extra große Metallräder.

Grillfläche und Aufteilung der Roste

Als Anwender stehen dir auf 3-teilige Grillfläche der Garkammer 68 x 44 cm zur Verfügung. Die 2-teiligen Grillroste der Seitenkammer sind 39 x 43 cm groß. Als Material wurde bei beiden Grillflächen auf porzellanemailliertes Stahl gesetzt. Weiterhin steht 25 x 68 cm auf dem verchromten Warmhalterost zur Verfügung. Dort kann bereits fertig gegrilltes Grillgut zwischengelagert werden. Insgesamt hast Du also (68 x 44= 2992cm²) + (39 x 43 cm = 1677 cm²) + (25 x 68 cm = 1700 cm²), Gesamt = 6369 cm² an Fläche.

Aufbau

Laut der Aussage einiger Kunden gelingt der Aufbau in etwa drei bis vier Stunde. Der DRULINE 90kg Profi Smoker steht nach Aufbau auf einem stabilen Grillwagen. Neben der Hauptgarkammer, ist links davon die Feuerkammer angebracht. In dieser befindet sich ein Luftschieber, um die Temperatur regeln zu können.

Vor der großen Garkammer ist eine stabile Ablagefläche angebracht, um Grillbesteck oder Teller abzustellen. Eine weitere Ablagefläche befindet sich auf dem Gitter des Grillwagens.

Wir möchten außerdem auf das integrierte Thermometer hinweisen. Dank dessen hat man zu jeder Zeit die aktuelle Innentemperatur im Blick. An den Öffnungen der Garkammer und Side-Fix-Box hat der Hersteller hölzerne Griffe angebracht. Ein Verbrennen der Hände beim Öffnen und schließen ist damit ausgeschlossen.

So sind die Kundenbewertungen
Bei Erstellung dieses Artikels waren 100 Prozent der Kundenrezensionen positiver Art. Die Kunden freuen sich über die hochwertige Verarbeitung des Barrel-Smokers. Der Zusammenbau  geht schnell und ist leicht verständlich. Die Reinigung wäre ebenso einfach zu bewältigen.
FAQ
Gibt es für die Side-Fire-Box auch einen Ascheauffangbehälter?

Nein, die Asche wird unterhalb des Gitters aufgefangen und muss man dort auskehren.

Hat der Hauptgrillkörper eine mit dem Glutrost in der Höhe verstellbare Fett- und Aschewanne?

Ja, hat er.

Ist die Side-Fire-Box pulverbeschichtet?

Nein, sie ist lackiert.

Platz 3: Char-Broil Oklahoma Joe’s Highland Smoker

Angebot
Char-Broil Oklahoma Joe's Highland Smoker, Schwarz.
11 Bewertungen
Char-Broil Oklahoma Joe's Highland Smoker, Schwarz.
  • Bequeme Zugangstür - erleichtert das Hinzufügen von Holzchips zu jeder Zeit
  • Schornstein - ein senkrechtes Rohr mit verstellbaren Luftklappen, regelt die...

Mit dem Char-Broil Oklahoma Joe’s Highland Smoker lässt sich eine Menge Grillgut auf einmal garen.  Neben einer großen Grillfläche glänzt der Barrel-Smoker von Char Broil mit weiteren Extras.

Einschätzung der Redaktion

Material, Maße und Gewicht

Char-Broil hat mit dem Oklahoma Joe’s Highland einen 85,1 x 144,8 x 134,6 cm (T x B x H) großen Smoker auf den Markt gebracht. Die Materialstärke des massiven Stahlgehäuses liegt bei 2,5 mm. Dies ist zwar nicht besonders viel, aber dennoch ausreichend für die meisten Einsatzzwecke. Um den 81 Kilogramm schweren Char-Broil zu bewegen, hat der Hersteller zwei Räder, sowie ein Griff an der linken Seite verbaut. Damit ist genügend Mobilität gegeben, um den Grill auf der Terrasse oder im Garten zu bewegen.

Grillfläche und Aufteilung der Roste

Die 44 x 88 cm große Grillfläche der Garkammer bietet genügend Fläche um Grillfleisch aufzulegen. Damit können locker 12 bis 14 Personen zur gleichen Zeit bedient werden. Selbst auf dem kleineren Grillrost der Side-Fire-Box stehen dir 38 x 38 cm zur Verfügung. Bei den Grillrosten setzt der Hersteller auf langlebiges Gusseisen. Dies ist sehr rostbeständig und lässt sich einfach reinigen. Ein Warmhalterost, wie bei ähnlichen Smoker Grills, ist beim Char-Broil Oklahoma Joe’s Highland leider nicht integriert.

Aufbau

Der Aufbau des Char-Broil Smoker ist dank der mitgelieferten Bedienungsanleitung ein Kinderspiel. Ein stabiler Grillwagen mit 2 Rädern dient als Basis für den Barrel-Smoker. Rechts der großen Garkammer, befindet sich die Feuerkammer. Durch die verbauten Lüftungsschlitze kann diese auch ohne das Öffnen der großen Kammer befeuert werden.

Am linken Ende der Garkammer ist zudem ein Schornstein verbaut. Dank der einstellbaren Luftklappe kann man die Hitze, sowie die Rauchentwicklung regulieren. Das im Deckel integrierte Thermometer hilft beim Überwachen des Aufheizvorgangs und zur Kontrolle der inneren Grilltemperatur. Die Griffe sind aus einem nicht leitfähigen Material gefertigt und schützen Hände und Finger vor der Hitze.

Zu guter Letzt möchte wir die Ablagefläche vor der Garkammer erwähnen. Wer möchte kann hier wichtiges Grillzubehör oder auch das Grillgut zwischenlagern.  Eine weitere Ablage befindet sich auf dem unteren Fläche des Grillwagens.

So sind die Kundenbewertungen
Mit 100 Prozent positiver Bewertungen sind die Käufer sehr zufrieden mit dem Char-Broil Oklahoma Joe’s Highland. Die Verarbeitung wirkt sehr solide und auch die Grillergebnisse konnten überzeugen. Auch optisch macht der Char-Broil sich hervorragend. Bei der Lieferung waren alle Teile ordentlich verpackt. Ein Kunde berichtet jedoch von Problemen mit der Farbe. Diese hätte sich beim Einbrennen abgelöst.
FAQ
Leider konnte keine Fragen oder Antworten zu diesem Artikel gefunden werden.

Platz 4: BBQ-TORO Räuchertonne „Hickory“

BBQ-TORO Räuchertonne 'Hickory', Ø 46 cm...
53 Bewertungen
BBQ-TORO Räuchertonne "Hickory", Ø 46 cm...
  • 3-in-1 Smoker, Barbeque Grill, Ugly-Drum-Smoker, 107 cm Höhe
  • Holzkohle Grill / Räucherofen für direktes und indirektes Grillen

Die BBQ-TORO Räuchertonne „Hickory“ ist garantiert ein Highlight auf jeder Grillparty. Der Water-Drum-Smoker kann als Holzkohlegrill oder als Räucherofen zum direkten und indirekten Grillen eingesetzt werden. Der Hersteller liefert zudem eine Wasserpfanne mit, um für feuchte Luft im Innenraum zu sorgen. Der BBQ-Toro Hickory kann also auch als Water-Smoker betrieben werden.

Einschätzung der Redaktion

Material, Maße und Gewicht

Als Material für die Räuchertonne setzt BBQ-Toro auf ein etwa 1,5 mm dünnes Blech. Laut Kunden wäre dies aber trotzdem sehr solide. Auch über längere Zeit könnte die Räuchertonne die Temperatur halten. Die Außenmaße betragen 107 cm x 60 cm x 50 cm (H x B x T). Im Vergleich zu einem Barrel-Smoker spart man einiges an Platz in der Breite. Vom Gewicht her schafft es der Hickory gerade einmal auf 14 Kilogramm. Somit ist also eine gewisse Mobilität gegeben.  

Grillfläche und Aufteilung der Roste

Im Inneren des Ugly-Drum-Smokers befinden sich zwei 42 cm große Grillflächen. Dank der mitgelieferten Haken können Speisen ebenso aufgehängt werden. Dies eignet sich hervorragend zum Räuchern von Fisch.

Aufbau

Vom Aufbau her ähnelt der Hickory Smoker einer Tonne. Im unteren Bereich sitzt ein abnehmbarer Aschekasten mit Zuluftregulation. Hier kann man bequem die Zuluft steuern, sowie die Asche nach dem Grilleinsatz entsorgen. Das Innere der Räuchertonne besteht aus einer Kohleschale mit Rost, einer Wasserschale, sowie zwei Grillrosten im oberen Bereich.

Im Deckel ist zur Steuerung der Temperatur und der Abluft ein Lüftungsschieber eingelassen. Dort sind auf der Innenseite Haken angebracht, um Speisen aufzuhängen. Damit das Grillkohle nachlegen bequem von Hand geht, hat der Hersteller an der Vorderseite eine große Tür verbaut. Zu erwähnen sind ebenso die beiden Seitengriffe, um die Räuchertonne besser transportieren zu können. Am Deckel befindet sich ebenso ein Griff.

So sind die Kundenbewertungen
Trotz des günstigen Anschaffungspreise erhält die BBQ-TORO Räuchertonne „Hickory“ 96 Prozent positive Amazon Bewertungen. Die meisten sind zufrieden mit der stabilen Konstruktion des Water-Smokers. Das Anfeuern gelingt schnell und der Grill ist schnell aufgeheizt. Auch die Temperatursteuerung gelingt dank der verbauten Luftschlitze sehr gut. Ein Kunde meint es gäbe keinen besseren Smoker in dieser Preisklasse.

Wir konnten lediglich 4 Prozent negative Bewertungen auf Amazon finden. Ein Kunde war mit der minderwertigen Verarbeitung unzufrieden. Die Räuchertonne wäre undicht und heizt zu schnell hoch. Das Wasser würde dadurch zu schnell verdampfen. Auch die Tür war nach dem dritten Einsatz bereits defekt.

FAQ
Ist die Tonne auch zum Kalträuchern geeignet?

Perfekt sogar.

Ist der Smoker vernietet oder geschraubt?

Sowohl als auch! Blechteile sind vernietet, Griffe, Halterungen, etc. geschraubt…

Was sollte alles abgedichtet werden? Nur die Tür oder gleich alles?

Generell ist ein Abdichten nicht erforderlich. Bei Bedarf könnte man die Türe leicht abdichten.

Platz 5: Batavia Grill

4Grill Barrel BBQ Black
12 Bewertungen
4Grill Barrel BBQ Black
  • 4-IN-1 Ölfas: Grillen, Räuchern, Schongaren & FeuerstelleTÜV SÜD/GS geprüft
  • Material: Stahl pulverbeschichtetMaße verpackt : ca. 60 x 60 x 40cmMaße...

Der Batavia Grill wird auch liebevoll als 4 in 1 Ölfass bezeichnet. Neben drei verschiedenen Kochfunktionen ist das Fass ebenso als Feuerstelle nutzbar. Das Multitalent beherrscht neben dem üblichen Grillen, auch das Räuchern, sowie Schongaren.

Einschätzung der Redaktion

Material, Maße und Gewicht

Batavia setzt bei seinem Fass auf pulverbeschichtetes Stahl. Laut Kundenaussage ist dieses recht stabil. Die Gesamtmaße der Tonne betragen 57 x 57 x 102 cm bei einem Gewicht von etwa 20 Kilogramm. Das Geniale ist, dass man die Tonne auf zwei Höhen nutzen kann. So steht dir als Anwender entweder 60 cm oder 91 cm Höhe zur Auswahl. Der Edelstahl Grillrost bietet mit über 50 cm Durchmesser ordentlich Platz für ausreichend Grillgut. Mehrere Steaks, Würstchen und Spareribs finden locker Platz.

Aufbau

Die Batavia Grilltonne ist in drei Segmenten aufgeteilt. Dank des modularen Aufbaus geschieht die Montage mit einfachstem Werkzeug innerhalb weniger Minuten. Die mitgelieferte Anleitung beschreibt die die drei großen Komponenten zusammengefügt werden. Vorteilhaft ist dieses Modulsystem vor allem wenn es um das Verstauen geht.

Im Inneren befinden sich von unten nach oben:

  • Bodenplatte,
  • Feuerschale
  • Stahlwasserwanne
  • Grillrost
  • Pulverbeschichteter Deckel einschließlich Griff

Im Deckel ist zudem ein Lüftungsschieber eingelassen, um die Temperatur regeln zu können. Diese lässt sich mit dem integrierten Thermometer direkt ablesen. Für das Räuchern wird zudem eine Querverstrebung mit vier Edelstahlhaken mitgeliefert. Zwei seitlich angebrachte Griffe helfen zudem beim Transport.

So sind die Kundenbewertungen
Mit 89 Prozent an positiven Bewertungen sind die meisten der Kunden sehr zufrieden mit der Batavia Grilltonne. Erwähnt wurden der einfache Aufbau dank der einfachen Bedienungsanleitung. Ebenso wäre die Grilltonne sehr stabil und würde die Wärme gut speichern.

Nur 11 Prozent der Stimmen waren negativer Kritik. Ein Kunde merkte an, dass das Fass nicht als Feuerstelle zu gebrauchen wäre. Dabei würde der Lack anfangen zu brennen.

FAQ
Wird die Fläche auf der der Grill steht sehr heiß?

Der Untergrund wird eigentlich gar nicht heiß. Es kann natürlich vorkommen, dass etwas Glut rausfällt wie bei jedem anderen Grill.

Ist das Grillrost höhenverstellbar?

Der Grillrost kann an zwei Positionen eingelegt werden. Einmal nach ganz oben und einmal in der Mitte.

Kann man den Grill auch mit Holz beheizen?

Ja, der Grill kann mit Holz beheizt werden, er ist im unteren Fach auch als Feuerstelle nutzbar.

Welche Materialstärke hat die Außenwand?

Ich habe es nicht gemessen, aber die Elemente sind ausgesprochen stabil und solide und passen exakt zueinander. Ich schätze auf 1,5 mm, aber wirklich ohne Gewähr.

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf eines Smoker achten solltest

Was ist ein Smoker?

Unter einem Smoker versteht man ein Grillgerät welches mit Holz oder Kohle befeuert wird. Mit dem dadurch entstehenden Rauch kann man Speisen langsam garen oder räuchern. Die am meisten verbreitete Bauweise beim Smoker gleicht vom Äußeren her einer alten Dampflok. Es gibt allerdings auch noch weitere Smoker-Typen die wir in einem anderen Absatz darstellen.

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Wie ist ein Smoker grundsätzlich aufgebaut?

Die Bauweise von Smokern unterscheidet man je nach Ausführung und Modell. Allerdings sind sie vom Grundprinzip her immer gleich. Ein Smoker besteht üblicherweise aus drei Hauptkomponenten:

  • Garkammer
  • seitliche Feuerkammer
  • Schornstein

Die Anordnung der drei Bauteile erfolgt in jedem Smoker auf eine andere Art. Beim Barrel-Smoker und beim Reverseflow-Smoker sind die Komponenten in Reihe gesetzt. Beim Water-Smoker und beim Ugly-Drum-Smoker erfolgt die Befeuerung im gleichen Garraum.

Was ist der Unterschied zwischen einem Smoker und einem herkömmlichen Grill?

Um den Unterschied zwischen einem herkömmlichen Grill und einem Smoker zu erklären, müssen wir etwas weiter ausholen. Die bekannteste Grillmethode ist das direkte Grillen, bei welcher das Grillgut direkt über der Hitze platziert wird. Das Problem dabei ist, dass das Grillgut oftmals von außen anbrennt, aber innen noch roh ist. Um dies zu umgehen kann man ebenso indirekt Grillen. Bei der indirekten Grillmethode wird das Grillgut nämlich versetzt von der Hitze platziert und mit Heißluft umströmt.

Aufgrund der großen Bauweise, gibt es beim Smoker nun aber mehrere Möglichkeiten um Grillgut zu garen. Nun man die große Grillkammer, gelingt ebenso das konventionelle, direkte Grillen.

Meist wird ein Smoker aber in Verbindung mit indirekter Hitze genutzt. Beim Smoker ist die Luft mit Rauchgasen angereichert und hinterlässt einen unglaublichen Räuchergeschmack im Grillgut. Das Smoken erfolgt außerdem über mehrere Stunden bei einer mittleren Temperatur von etwa 100 bis 160 Grad Celsius. Das Warten wird aber mit saftigen und sehr aromaintenstiven Ergebnissen belohnt.

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Was kostet ein Smoker ungefähr beim Kauf?

Die Fragen wie viel man für einen Smoker ausgeben muss, hängt vor allem vom Modell ab. Wie bereits erwähnt gibt es Smoker in verschiedenen Ausführungen und somit auch Preisklassen.

Die einfachsten Barrel-Smoker sind bereits für etwa 40 Euro zu haben. Man diesen kann man sich an den Genuss des Smokens heran testen. Aufgrund von einfachen Komponenten, sind sie aber leider nicht besonders langlebig.

In der Mittelklasse findet man Smoker für etwa 100 bis 250 Euro. Solche Ausführungen sind mit deutlichen besseren Bauteilen gefertigt und liefern zuverlässige Ergebnisse.

Smoker der Oberklasse weisen neben bester Materialien auch einen höheren Funktionsumfang auf. Wer 500 Euro und mehr ausgibt, erhält einen Smoker mit massiven Bauteilen. In diesem Bereich finden sich meist Electric-Smoker, sowie Water-Smoker.

Wo kann man einen Smoker beziehen?

Wenn Du dir einen Smoker zulegen willst, hast du mehrere Bezugsmöglichkeiten. Zum einen werden Smoker in vielen Baumärkten und im Fachhandel angeboten. Andererseits hast Du die Möglichkeit einen Smoker im Internet zu bestellen. Das tolle am Kauf vor Ort ist, dass Du die Smoker näher anschauen und anfassen kannst. Allerdings musst Du dir im Klaren sein, dass die Auswahl in einem Fachgeschäft vor Ort begrenzt ist.  Bei Fragen und Zweifel erhält man meist eine mehr oder wenige gute Beratung vom Personal. Mehr oder weniger gut deshalb, da die Verkäufer oftmals nicht auf ein bestimmtes Produkt geschult sind.

Da ist es doch besser sich online nach einem geeigneten Smoker umzusehen. Im Internet kann man neben einer größeren Auswahl, auch auf echte Kundenrezensionen zurückgreifen. Besonders wenn man an einem bestimmten Artikel interessiert ist, erhält man wertvolle, ungefälschte Informationen. Authentischer kann eine Beratung doch nicht sein!

Nebenbei sparst Du nicht nur den Anfahrtsweg, sondern auch Benzinkosten und nerviges Schleppen nach Hause. Die Preise im Internet sind zudem fast immer günstiger als bei einem Vor-Ort Kauf. Wer online, beispielsweise bei Amazon bestellt, bekommt seinen Smoker meist innerhalb von 24 Stunden an die Türe geliefert. Unsere vorgestellten Smoker erhalten alle einen Produktlink zu Amazon, wo du direkt bequem bestellen kannst.

Hier kannst Du Smoker bequem im Internet bestellen:

amazon.de

ebay.de

hornbach.de

real.de

obi.de

Triff Deine Kaufentscheidung: Welcher der vorgestellten Smoker passt am besten zu Dir?

Im Grunde genommen unterscheidet man zwischen 5 verschiedenen Smoker Typen:

  • Barrel- / Offset-Smoker
  • Reverseflow-Smoker
  • Ugly-Drum Smoker
  • Water- / Bullet-Smoker
  • Pellet-Smoker
  • Digital- / Electric-Smoker

Jede Ausführung entscheidet sich vom Aufbau, der enthaltenen Technik, sowie des benötigten Brennstoffs. Während einige Smoker manuell befeuert werden, funktionieren andere vollautomatisch. Damit auch Du deinen passenden Smoker findest, stellen wir in den folgenden Abschnitten die verschiedenen Typen vor.

Wie funktioniert ein Barrel-Smoker und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Der Barrel-Smoker stellte die klassische Form beim Smoken dar. Oftmals wird er auch Offset-Smoker genannt. Er besteht aus einer großen horizontalen Garkammer (Pit) und einer seitlich tiefer liegenden Feuerkammer (Side-Fire-Box). Bei einigen Ausführungen ist am Pit zusätzlich ein Schornstein angebracht, an dem der entstehende Rauch nach außen geleitet wird.

Als Material wird meist mehr oder weniger starkes Stahl mit einer Stärke von 1 bis zu 5 mm eingesetzt. Je dicker das Stahl, desto haltbarer der Smoker. Allerdings lässt die Materialstärke auch den Preis ansteigen.

Die Bezeichnung Pit (= englisches Wort für Grube) stammt daher, dass man früher das Grillgut über einer Erdgrube zubereitet hat. Im Pit befinden sich mehrere Gitter oder Grillroste auf welchen das Grillgut platziert wird. Mit einem Durchmesser von ca. 40 bis 60 steht dir als Anwender ausreichend Grillfläche zur Verfügung!

Sowohl die große Garkammer, also auch die keine Feuerkammer sind über aufklappbare Deckel zugänglich. Bei der Side-Fire-Box ist zusätzlich eine seitliche Tür angebracht, um Brennstoff nachlegen zu können. Als Brennstoff setzt man Holzkohle oder Holz ein, welches den typischen Räucherduft erzeugt. Beim Durchlauf durch die Grillkammer umströmt der Rauch das Grillgut und gart es auf schonende Art. Anschließend wird der Rauch über einen Schornstein ins Freie geleitet. Das beim Smoken entstehende Fett wird durch einen Ablauf in der Garkammer in einen darunter angebrachten Fetteimer geleitet.

Beim Smoken kann man ebenso die Temperatur regeln. Und zwar geschieht dies durch einen seitlich an der Feuerkammer angebrachten Luftschieber. Weniger Luftzufuhr drosselt das Feuer, öffnet man den Luftschieber erreicht man höhere Temperaturen. Allerdings benötigt die Bedienung besonders zu Beginn etwas Übung.

Der verwendete Brennstoff und die eingesetzte Menge hat natürlich ebenso einen Einfluss auf die entstehende Hitze. Über die verschiedenen Holzsorten beim Smoker berichten wir in einem anderen Abschnitt.

Vorteile:

reichlich Auswahl vorhanden

große Grillfläche

durch indirektes Grillen entstehen keine gesundheitsschädigende Stoffe

einfache Bedienung

besonders geschmackvolle Grillergebnisse

Nachteile:

benötigt viel Zeit

ausreichend Stellfläche muss vorhanden sein

hohes Gewicht

Pflege und Reinigungsaufwand

spontanes Grillen nicht möglich

Wie funktioniert ein Reverseflow-Smoker und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein Reverseflow-Smoker sieht dem Barrel-Smoker, zumindest äußerlich, sehr ähnlich. Zu seinen Hauptkomponenten zählen die Garkammer (Pit) mit eingebautem Zwischenblech und die Feuerkammer (Side-Fire-Box).

Die Rauchgase werden bei dieser Art von Smoker durch das Zwischenblech (Baffleplate) erst zum hinteren Teil des Garraumes geleitet. Erst dort gelangen sie über eine Öffnung in den Garraum. Anschließend gelangt der Rauch wieder zur anderen Seite, um über den Schornstein zu entfliehen. Der Vorteil bei dieser Smoker Art ist die gleichmäßigere Temperaturverteilung im Garraum. Durch das Umlenken der heißen Luft, entsteht kein Hotspot wie beim klassischen Barrel-Smoker.

Durch diese besondere Bauart erreicht man leckeres Grillgut mit einem unvergesslich zarten und rauchigen Geschmack. Zu trockene Steaks oder ein Anbrennen ist so gut wie ausgeschlossen.

Vorteile:

gleichmäßige Temperaturverteilung

zartes Grillgut

stabile Bauart

Nachteile:

erfordert große Aufmerksamkeit bei der Reinigung

keine automatische Temperaturregelung

hohes Gewicht

Wie funktioniert ein Ugly-Drum-Smoker und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Viele Grillfans bauen heutzutage Ugly-Drum-Smoker (auch Drum-Smoker oder Upright Drum Smoker) in Eigenregie. Als Basis dient ein altes 200 Liter Fass welches mit einem Spannringdeckel ausgestattet ist. In dieses Fass verbaut man am Boden eine Feuerschale, darüber einen oder mehrere Grillroste. Zur Belüftung werden Luftschieber und Kugelhähne eingelassen.

Um Temperaturschwankungen zu vermeiden, besteht die Option eine Sand- oder Wasserschale über der Feuerschale zu verbauen. Die Befeuerung erfolgt wie beim Barrel-Smoker mit Holzkohle oder Holzkohlebriketts. Durch die Zugabe von Holzstücken oder Holzspänen wird Rauch erzeugt. Der Brennstoff wird nach und nach verarbeitet um eine gleichmäßige Verbrennung zu gewährleisten.

Mittels der Luftzufuhr wird die Temperatur eingeregelt. Der Vorteil zum Barrel-Smoker ist einfach zu erklären: Das Einregeln der Temperatur und damit die Handhabung ist viel einfacher. Meist läuft der Ugly-Drum-Smoker über viele Stunden alleine ohne einen weiteren Eingriff. .

Vorteile:

beste Smoking Ergebnisse

optisches Highlight

Kann in Eigenregie gebaut werden

einfache Handhabung im Vergleich mit dem Barrel-Smoker

Nachteile:

Beschichtung kann im Laufe der Zeit abblättern

je nach Bauweise kann während des Betriebes keine Kohle nachgelegt werden

Wie funktioniert ein Water- / Bullet-Smoker und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Der Water-Smoker, der oftmals auch Bullet-Smoker genannt wird, ist ähnlich wie ein Ugly-Drum-Smoker aufgebaut. Der klare Unterschied ist jedoch, dass er mit einer Wasserschale ausgestattet ist. Water-Smoker sind aus einem zylinderförmigen Körper gefertigt, der einem Fass oder einem langgezogenen Ei sehr ähnlich sieht.

Am unteren Ende verfügen sie über einen Standfuß für den stabilen Stand. Im Inneren befinden sich am Boden eine Feuerschale mit Rost, sowie darüber eine Wasserschale. Letztere dient übrigens auch als Auffangschale für Fleischsaft bzw. Fett. Oberhalb der Wasserschale wird das Grillgut auf mehreren Haken angebracht. Die Oberseite des Water-Smokers wird mit einem halbkugelförmigen Deckel verschlossen, welches mit einem Thermometer versehen ist.

Zum Betreiben eines Water-Smokers werden Holzstücke oder auch Holzkohle eingesetzt. Die glühende Kohle verdampft das Wasser bildet beim Aufstieg eine rauchig-feuchte Luft im Inneren. Das Grillgut vom Rauch umzogen und so aromatisch und langsam gegart. Über seitlich eingelassene Türen kann man während des Grillens Brennmaterial, sowie Wasser nachfüllen. Um die Temperatur zu regeln, verfügt ein Water-Smoker in der Regel über mehrere Belüftungsschlitze am Boden. Die Wärme lässt sich darüber sehr stabil einregeln.

Während des Betriebes muss von Zeit zu Zeit lediglich Wasser nachgefüllt werden, ansonsten läuft der Water-Smoker von alleine. Als Alternative kann man Sand anstelle von Wasser verwenden. Sand hat die Eigenschaft, Hitze sehr lange speichern zu können. Während das Smoken mit Wasser bei etwa 110 bis 130 Grad abläuft, kann man mit Sand höhere Temperaturen von 180 bis 200 Grad erzielen.

Vorteile:

einfache Handhabung

stabile Temperaturregelung

durch vertikale Bauweise relativ platzsparend

läuft über lange Zeit ohne Brennstoff nachzulegen

günstiger Anschaffungspreis

Nachteile:

Wasserstand muss von Zeit zu Zeit kontrolliert werden

Wie funktioniert ein Pellet-Smoker und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein Pellet-Smoker muss zum Betrieb an den Strom angeschlossen werden. Zum Befeuern  verwendet man speziell für diesen Einsatzzweck hergestellte Holzpellets. Er besteht wie der Barrel-Smoker aus einer Garkammer (Pit) und einem Vorratsbehälter für die Pellets.

Anstelle der Side-Fire-Box wird der Pellet-Smoker über eine strombetriebene Zündung angefeuert. Dank der automatischen Steuerung ist der Aufwand beim Grillen oder Smoken sehr gering. Als Anwender gibst Du dem Gerät lediglich die gewünschte Temperatur vor und schon kann das Smoken losgehen!

Die elektronische Überwachung stellt zudem sicher, dass stets die richtige Menge an Pellets in die Heizkammer befördert wird. Mittels integriertem Temperaturfühler kann zudem die Gartemperatur des Grillguts überwacht werden. Da die Pellets in unterschiedlichen Holzsorten erhältlich sind, kann man auch den Geschmack beeinflussen.

Vorteile:

automatische Überwachung und Steuerung

Geschmack durch unterschiedliche Holzpellets veränderbar

Brennstoffzufuhr erfolgt automatisch

Nachteile:

benötigt Strom zum Betrieb

Anschaffungspreis

spezielle Pellets zum Befeuern

keine Mobilität

Wie funktioniert ein Digital- / Electric-Smoker und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein Digital Smoker bzw. ein Electric-Smoker ist eine weitere Möglichkeit um Grillgut zu räuchern. Auf den ersten Blick erinnern die Geräte aber eher an einen Kühlschrank mit Glastür, als an einen Smoker. Im Innenraum sind mehrere Grillroste übereinander gereiht auf denen das Grillgut aufgelegt wird. Für den Betrieb muss er lediglich mit Strom versorgt werden. Vor dem Einschalten müssen außerdem noch Wasser und Räucherchips in die dafür vorgesehenen Behältnisse gefüllt werden. Daraufhin kann er gestartet werden.

Der entscheidende Vorteil eines Digital Smokers liegt in der Temperatursteuerung. Im Gegensatz zu einem mit Holzkohle betriebenen Smoker, erfolgt die Steuerung hier automatisch. Mit einem Digital-Smoker heißt es zurücklehnen und entspannen, denn nach dem Programmieren erfolgt der Rest von alleine.

Wer übrigens denkt man muss beim Electric Smoker auf den rauchigen Geschmack verzichten, liegt falsch! Die typischen Raucharomen entstehen nämlich durch Zugabe von Räucherchips bzw. Smoker Pellets. Nach dem Einschalten erwärmt das Heizelement den Innenraum des Digital-Smokers, sowie die Räucherbox. Das eingefüllte Wasser erhöht die Luftfeuchte und soll das Austrocknen des Grillgutes verhindern. Durch die Hitze fangen die Räucherchips das Glimmen an und der Rauch zieht in den oberen Bereich. Dort umströmt er das Grillgut und verlässt den Digital-Smoker über die eingelassenen Lüftungslöcher.

Nach dem Smoken entleert man die Behältnisse und füllt sie nach Bedarf wieder auf. Sofort darauf ist der Electric-Smoker wieder einsatzfähig. Neben der automatischen Steuerung und Überwachung, haben einige Digital-Smoker sogar WiFi mit an Bord. Man sieht also, es gibt genügend technische Spielereien.

Vorteile:

automatische Steuerung und Überwachung der Temperatur

lange Laufzeit

geringer Platzbedarf

viele Aromen durch verschiedene Räucherchips

schnelle und einfache Reinigung

Nachteile:

benötigt Stromanschluss

keine richtiger Smoker Atmosphäre durch Elektrik

kostspielig in der Anschaffung

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Smoker miteinander vergleichen?

Damit Du bei der großen Auswahl an Smokern nicht den Überblick verlierst, haben wir die wichtigsten Kaufkriterien zusammengestellt. Dank dieser wird er dir einfacher fallen, den passenden Smoker zu finden:

  • Typ
  • Maße, Grillfläche und Gewicht
  • Material und Materialstärke
  • Weitere Extras

Typ

Wenn du am Überlegen bist einen Smoker zu kaufen, solltest Du dir zunächst Gedanken über den Typ machen. In der vorherigen Absätzen haben wir ja bereits einige Smoker Typen vorgestellt. Je nachdem ob du eher bequem oder authentisch smoken willst, kannst Du den passenden Typ wählen. Stehst du eher auf richtigen Rauch, kommt ein Barrel-, Ugly-Drum-, oder ein Water-Smoker in Frage. Pellet-, und Digital-Smoker benötigen zum Betrieb einen Anschluss an die Stromversorgung. Das Befeuern erfolgt bei diesen auf automatische Art und Weise. Allerdings sind Letztere deutlich teurer, aber einfacher zu handeln.

Maße, Grillfläche und Gewicht

Je nach Ausführung benötigt ein Smoker mehr oder weniger Platz. Horizontal angeordnete Smoker, wie der Barrel-Smoker, nehmen viel Platz in der Breite weg. Natürlich gibt es aber unter diesen auch kleine und große Versionen.

Wer nur eine kleine Stellfläche zur Verfügung hat, ist mit einem vertikal gefertigten Modell besser beraten. Darunter zu finden sind Water-Smoker, Ugly-Drum-Smoker, Electric-Smoker und Pellet-Smoker. Bei diesen sind die Innenräume sehr effizient angeordnet um große Menge aufnehmen zu können.

Wenn Platz allerdings keine Rolle spielt, können auch horizontal gebaute Smoker in Frage kommen. Vor dem Smoker Kauf solltest du dir auf jeden Fall darüber im Klaren sein, wieviel Grillgut du auf einmal zubereiten möchtest. Je größer dein Smoker Grill, umso mehr Platz steht dir auf der Grillfläche zur Verfügung. Denke bei deiner Auswahl auch an die nächste Grillfeier. Du möchtest ja sicher alle Gäste gleichzeitig versorgen können!

Material und Materialstärke

Zum Bau der meisten Smoker wird hitzebeständiges Stahlblech eingesetzt. Je nach Preiskategorie fällt dieses dünn- oder dickwandiger aus. Während des Betriebes muss der Smoker über mehreren Stunden hohen Temperaturen aushalten. Umso stärker das Material, desto langlebiger der Smoker. Günstige Smoker verfügen oft nur zwischen 1 und 3 mm Materialstärke. Hochwertige Smoker haben Stahlblech mit einer Stärke von 5 bis 7 mm oder mehr verbaut. Für den gelegentlichen Betrieb, langt meist eine einfachere Variante.

Was das Material der Grillfläche anbelangt, so verbauen die Hersteller Grillroste aus Edelstahl oder emaillierten Stahl. Edelstahl gilt als besonders langlebig und lässt sich prima reinigen. Die Ablageflächen und Handgriffe bestehen oft aus Holz.

Weitere Extras

Im Grunde genommen haben alle Smoker heutzutage ein Thermometer mit an Bord. Dies hilft beim Regulieren der Temperatur. Hat man erstmal die Wunschtemperatur eingepegelt, hält sie sich meist über Stunden hinweg von alleine.

Besonders Smoker der Oberklasse haben eine tolle Extra Ausstattung an Bord. Neben großen Garkammern und Räuchertürme, gibt es oft ein Kochfeld auf der Side-Fire-Box. Digital-Smoker lassen sich per App steuern und automatisieren den Vorgang. Wie du siehst, sind der Phantasie hier keine Grenzen gesetzt!

Achte beim Kauf eines Smokers auf vorhandene Ablageflächen. Auf diesen kannst du bequem dein Grillgut, Gewürze und weiteres Grillzubehör lagern. So hast du immer alles griffbereit und musst keine lange Wege zurücklegen.

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Die Geschichte des Smokens

Um die Geschichte des Smokens zu erklären muss man in das 18. Jahrhundert zurück. Damals gab es nämlich bereits Vorgänger des heute bekannten Smokers in den USA, sowie in der Karibik. Allerdings war die Technik damals eine andere. Besonders Menschen aus der unteren Schicht und Sklaven mussten sich mit einfachen Methoden helfen.

Man grub Löcher in den Erdboden und nutzte dies um Feuer darin anzuzünden. Die glühenden Holzrückstände wurden mit etwas Erde bedeckt und das Grillgut darauf gelegt. Stunden später war das Fleisch fertig gegart.

Diese einfache Zubereitungsmethode konnte sich im 19. Jahrhundert in fast allen Staaten der USA etablieren. Später wurden daraufhin die ersten Barrel-Smoker und Ugly-Drum-Smoker entwickelt. Heutzutage sind Smoker auch in Deutschland sehr beliebt. Es gibt sogar Wettbewerbe bei denen es sich nur um das Smoken dreht.

Kann man einen Smoker selbst bauen?

Im Gegensatz zum 18. Jahrhundert muss man heute nicht mehr über einer Erdgrube sein Grillgut zubereiten. Stattdessen bauen sich viele Grillfans, vor allem in den USA, selber einen Smoker. Einfache Smoker-Konstruktionen können ohne großen finanziellen Aufwand realisiert werden. Mit handwerklichen Fähigkeiten und dem notwendigen Material sollte es jeder schaffen, einen Smoker selbst zu bauen.

Für den Bau eines Ugly-Drum-Smokers benötigt man ein leeres Stahlfass, ein Kohlekorb und Grillroste. Stahlfässer können bei diversen Fachhändlern für schmales Geld gekauft werden. Für den Kohlekorb und den Aschebehälter kann eine alte Waschmaschinentrommel verwendet werden.

Den Grillrost kann man aus einem alten Grill entnehmen oder muss einen aus dem Zubehör kaufen. Daneben benötigt man noch Kleinteile wie Schrauben, Muttern, sowie Halterungen für den Grillrost. Wer den Eigenbau-Smoker verschieben möchte, kann über das Anbringen von Rollen nachdenken.

Welcher Brennstoff für den Smoker?

Um einen Smoker zu betreiben können in der Regel drei verschiedene Brennstoffarten eingesetzt werden:

  • Holzkohle/Briketts
  • Pellets
  • Holzscheite

Holzkohle

Wir empfehlen den Einsatz von Holzkohle oder Briketts vor allem um die Temperatur im Smoker gleichmäßig zu erhalten. Um das Raucharoma zu erhalten, kann man Holzchips hinzugeben. Ebenso kann man Holzkohle sehr gut mit Holz kombinieren.

Holzpellets

Holzpellets werden in speziellen Pellet-Smokern Modellen eingesetzt. Die unter hohem Druck gepressten Stäbchen verbrennen werden automatisch zugeführt. Der Pellet-Smoker überwacht die Temperatur und Verbrennung um ein optimales Grillergebnis zu gewährleisten. Allerdings leidet bei dieser Smoke-Art das ursprüngliche Barbecue Feeling!

Welches Holz verwendet man im Smoker?

Das richtige Raucharoma beim Smoken entsteht durch den Einsatz der richtigen Holzsorte. Vor allem beim Smoker gilt als Holz als wichtigste Zubehör, da es den Geschmack beeinflusst. Zum Räuchern können neben Holzkohle auch Holzchips, Chunks oder Späne eingesetzt werden.

Das eingesetzte Holz sollte möglichst trocken und chemisch unbehandelt sein. Bei Eiche sollte nicht die Rinde verwendet werden. Die enthaltene Gerbsäure kann beim Verbrennen gesundheitsschädlich sein. Auch Hölzer von harzenden Nadelbäumen haben nichts im Smoker zu suchen. Am besten kauft man Holz für den Smoker nur aus einer verlässlichen Quelle. Im Folgenden stellen wir einige Holzarten, sowie ihre Eigenschaften vor:

Akazie: für viele Fleischsorten und Gemüse passend, schwaches Aroma

Ahornholz: für Schweinefleisch, Geflügel und Käse. erzeugt ein mildes, rauchig und süßes Aroma

Apfel: für Geflügel, Rindfleisch, Schweinefleisch und Schinken, dichtes und fruchtiges Raucharoma.

Aprikose: für alle Fleischsorten, mildes Aroma

Birke: für Geflügel-, und Schweinefleisch, Milder, leicht süßlicher Rauchgeschmack

Birne: für Geflügel und Schweinefleisch, Süßes und holziges Aroma

Buche: passend für alle Fleisch- und Fischsorten wird oft eingesetzt beliebtes Räucherholz, führt zu einem ausgewogenen rauchigen Aroma

Eiche: Allgemein für rotes Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Hammel, Lamm), Wild, Fisch, bringt ein schweres Raucharoma

Esche: für rotes Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Hammel, Lamm) und  Fisch, leichtes Aroma, Esche verbrennt sehr schnell

Erle: für Fisch und helles Fleisch (Geflügel, Kaninchen) Dezenter Rauchgeschmack mit einem Hauch von Süße

Hasel oder Walnuss: für rotes Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Hammel, Lamm), äußerst schweres Aroma, wird häufig mit Fruchthölzern gemischt, da alleine zu bitter

Hickory: für alle Fleischsorten geeignet. Beliebtes Holz beim Barbecue, führt zu einem scharfen, rauchigen, schinkenartigen Geschmack,

Kirsche: für alle Fleischsorten geeignet, leicht süßes und fruchtiges Raucharoma

Mandel: für alle Fleischsorten passend, süßes und nussartiges Aroma

Pappel: für alle Fleischsorten, Sehr starkes Raucharoma

Pecannuss: Lamm, Schwein, Pute, Fisch, Käse., nussiges und süßes AromaI

Pflaume: für alle Fleischsorten, Leicht süßes und holziges Raucharoma

Süßhülsenbaum (Mesquite): geeignet für Fleisch, vor allem Rindfleisch und Geflügel, sowie Gemüse, Starkes erdiges Aroma

Weinreben: für alle Fleischsorten. fruchtiges Aroma

Wie brennt man den Smoker richtig ein?

Nachdem der Smoker richtig aufgebaut ist, sollte er vor dem ersten Grillen richtig eingebrannt werden. Unter Einbrennen oder Anfeuern versteht man das Einfahren des Smokers ohne Speisen. Dabei sollen Produktionsrückstände verbrannt und zudem eine Schutzschicht gebildet werden. Die meisten Innenflächen sind nämlich unbehandelt und unlackiert. Der Sinn des Einbrennens ist, den Smoker mit einer Schutzschicht zu versiegeln. Diese schützt ihn gegen Rost und anderen Umwelteinflüssen.

Dazu trägt man mit einem Pinsel hitzebeständigen Öl oder Fett auf den Außenseiten, sowie in der Garkammer auf. Denkt dabei auch an die Grillroste! Die Side-Fire-Box darf natürlich nicht im Innenraum eingefettet werden. Ein übler Fettbrand wäre sonst die Folge! Anschließend befüllt man die Feuerschale mit Holzkohle und heizt den Smoker an. Zum Anzünden sollten keine chemischen Hilfen eingesetzt werden, da diese lange Zeit als Rückstände erhalten bleiben. Dies hätte erheblichen Einfluss auf den Geschmack des Grillguts.

Im Optimalfall sollte beim Einbrennen eine Temperatur von 100 bis 160 Grad in der Garkammer herrschen. Bei höheren Temperaturen könnten sich kleine Blasen bilden und die Beschichtung zunichte machen. Als Tipp empfehlen wir den Deckel der Feuerbox offen zu lassen. Durch mehr Sauerstoff entsteht zwar mehr Hitze, diese kann aber durch den offenen schnell entweichen.

Während des Einbrennvorgangs wird durch den strömenden Rauch in der Garkammer eine Schutzschicht, die sogenannte Patina gebildet. Aber auch die Farbe auf der Außenseite des Grills wird so resistent. Nach dem die Oberfläche trocken ist und die Außenseite in matt erscheint, ist das Einbrennen abgeschlossen. Der gesamte Vorgang kann etwa zwei bis drei Stunden andauern.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

[1] http://www.barbecue-smoker-grill.de/inbetriebnahme-barbecue-smoker/

[2] https://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_58131882/smoker-grill-richtig-einbrennen-so-geht-s.html

[3] https://www.kabeleins.de/tv/abenteuer-leben/essen-trinken/grillen-bbq/smoker-selber-bauen

[4] https://baubeaver.de/smoker-selber-bauen/

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Barbecue-Smoker

Veröffentlicht von Tom Bischoff

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